HINTER DEN KULISSEN

Lehre als Informatiker Systemtechnik

Über 100 Kunden, betreut von 50 Mitarbeitern, aufgeteilt auf 8 Teams – soweit die Zahlen. Doch wer steckt eigentlich hinter Polynorm?

Im Newsletter stellen wir Ihnen in loser Reihenfolge einige Mitarbeiter und Bereiche der Polynorm vor. Panujan absolviert seit 2016 seine Lehre bei Polynorm und steht inzwischen kurz vor dem Abschluss - höchste Zeit also, ihn zu seinen Erfahrungen auszufragen. 

Dieses Interview wurde im Mai 2019 geführt. Inzwischen hat Panujan alle Prüfungen erfolgreich hinter sich gebracht - herzlichen Glückwunsch

Panujan, Du bist schon der zweite Lernende, der seine Ausbildung bei Polynorm bald abschliesst. Welche Lehre machst Du und was sind deine Aufgaben?

Panujan: Meine Lehre ist Informatik, Fachrichtung Systemtechnik. Ich bin im Systems Engineering angesiedelt, und arbeite viel mit Linux (Red Hat) – System Administration, Installationen, Zertifikats-Themen. Ausserdem Setup und Monitoring-Lösungen mit Icinga und natürlich der interne Support für die Polynorm-Mitarbeiter.

Du hast zunächst das Basislehrjahr am ZLI gemacht, und bist für den praktischen Teil dann zur Polynorm gekommen. Würdest Du diesen Weg weiterempfehlen?

Panujan: Genau, das erste Lehrjahr habe ich am ZLI verbracht. Im Nachhinein war das sehr gut, dort habe ich eine breite Ausbildung zu verschiedenen Informatik Themen, zum Beispiel Linux, Windows und Netzwerke, aber auch zu Projektmanagement bekommen.
Währenddessen war ich nicht so begeistert, es war eben wirklich „nur“ Schule. Ich muss aber sagen, es hat mir den Einstieg in die Lehre und das Arbeiten sehr erleichtert. Trotzdem war ich froh, ab dem zweiten Lehrjahr dann mehr Praxis und weniger Schule zu haben.

Panujan, Systemtechnik

Was waren Deine Highlights während der Ausbildung, was macht Dir besonders Spass?

Panujan: Vor allem konnte ich sehr viel selbstständig arbeiten, ich hatte nicht das Gefühl dass mir ständig jemand auf die Finger schaut. Und auch wenn mal ein Fehler passiert ist, war das nicht direkt ein Weltuntergang, sondern wir haben geschaut, warum es passiert ist und wie wir das lösen können. Ausserdem hatte ich viele verschiedene Aufgaben, so habe ich unterschiedliche Gebiete der Systemtechnik kennengelernt.


Letzten Monat hast Du deine IPA absolviert – was ist das, wie ist das abgelaufen?

Panujan: Die IPA ist die „individuelle praktische Arbeit“, also die Abschlussarbeit für den praktischen Teil der Lehre. Das ist ein Projekt, in meinem Fall eine Monitoring-Lösung für einen unserer Kunden, welches ich alleine umsetzen und dokumentieren musste. Die Arbeit habe ich dann meinem Fachvorgesetzten und zwei externen Prüfungsexperten präsentiert und demonstriert, sie haben dann auch die Bewertung vorgenommen. Ergebnisse habe ich noch nicht, aber ich glaube es ist ganz gut gelaufen.

Für die Berufsschule habe ich ebenfalls mehr oder weniger laufend Abschlussprüfungen. Ich mache eine Berufsmatura, dafür musste ich bereits Ende letzten Jahres eine Berufsmaturaarbeit abgeben, und bis Sommer habe ich jetzt noch die letzten Prüfungen.  


Dann viel Erfolg für den Endspurt! Hast Du schon Pläne, wie es danach weitergeht?

Panujan: Zuerst mal eine kurze Pause. Danach geht es zum Militär, und nach der RS werde ich wahrscheinlich ein Studium anfangen. Im Moment geht es in Richtung Wirtschaftsinformatik oder Informatik an der ZHAW, aber das ist noch nicht 100% sicher – ist ja auch noch ein bisschen Zeit bis dahin.

Wir wünschen Dir alles Gute für deinen weiteren Weg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Herzlichen Dank für Deinen Einsatz und Support über die letzten Jahre!


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