HINTER DEN KULISSEN

Finanz- und Rechnungswesen

Über 100 Kunden, betreut von 50 Mitarbeitern, aufgeteilt auf 8 Teams – soweit die Zahlen. Doch wer steckt eigentlich hinter Polynorm?

Im Newsletter stellen wir Ihnen in loser Reihenfolge einige Mitarbeiter und Bereiche der Polynorm vor. Hakan ist Spezialist für Finanz- und Rechnungswesen und kümmert sich als Projektleiter besonders um Kunden mit CFE.

Dein offizieller Jobtitel ist „Projectmanager & Senior Consultant Finance“. Was kann man sich darunter vorstellen und was gehört zu deinem typischen Arbeitsalltag?

Hakan: Im Vordergrund steht die gesamtheitliche Beratung und Betreuung aller Kunden, die die Rechnungswesen-Lösung von Comarch (CFE) nutzen oder sich gerade in der Einführung befinden. Das Gebiet ist sehr vielseitig und „typische“ Tage gibt es praktisch nicht.

In der Rolle als Projektleiter setze ich in Zusammenarbeit mit dem Kunden die Einführung komplexer CFE-Anwendungen um wie z.B. die Einführung des Moduls Anlagenbuchhaltung oder Controlling. Noch spannender und anspruchsvoller ist die Neueinführung eines Kunden mit mehreren CFE-Modulen.

Die Beratung ist oft eng mit einer Remote-Schulung mit den Kunden auf ihrem System verbunden. Kunden fragen mich z.B. an, weil sie einen Anzahlungsprozess einführen möchten. Auch Analysen jeglicher Art fallen regelmässig an. Spannend wird es, wenn rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen zum Thema werden. Verlässliche Informationen liefern zu können, ist hier sehr wichtig. Für mich bedeutet das, dass ich mich sowohl von der Finanz- als auch von der technischen Seite gut auskennen muss.

Ein Highlight sind für mich Projekte, bei denen wir ERP- und Rechnungswesens-Module von Grund auf aufsetzen, so wie z.B. bei Delico. Kundenanforderungen, Konzeption, Implementierung und Einführung der Systeme von Anfang an zu begleiten, macht diese Projekte besonders spannend. Aber auch sonst wird es nie langweilig.

IT und Finanzen sind sicher nicht die häufigste Kombination - wie bist du zu diesem Bereich gekommen?

Hakan: Ursprünglich habe ich Elektroniker gelernt und danach lange in der Beratung gearbeitet. Die letzten 14 Jahre war ich in der Personalberatung beschäftigt. In meiner letzten Position, einer Recruiting-Firma für IT-Spezialisten, war ich COO und stellvertretender Geschäftsführer. Ich war für die Finanzen, aber auch das Front- und MidOffice und die IT zuständig. 

Nach 14 Jahren wollte ich dann die Branche wechseln. Dazu absolvierte ich noch einen Master of Science in Business Administration. Immer neben meinem Job her, da waren die Nächte manchmal kurz.

Zu Polynorm bin ich dann über XING gekommen – der damalige Geschäftsführer hat mich dort sehr überzeugend angeschrieben und so rekrutiert. Bei Polynorm bin ich dann mehr oder weniger direkt ins kalte Wasser gesprungen. 

Was macht für dich deinen Job aus, was treibt dich an?

Hakan: Meine tägliche Challenge, die Bedürfnisse verschiedener Stakeholder zu erkennen und technisch, unter Wahrung der Gesetzgebung, umzusetzen oder umsetzen zu lassen. Dazu gehört auch manchmal die "Übersetzung" zwischen den Projektbeteiligten. Als Bindeglied zwischen Kunde, Entwickler und Hersteller der Software ist für mich die Kundenzufriedenheit das Wichtigste. Ich glaube, dort konnten wir uns in den letzten Jahren auch nachhaltig verbessern. Dazu gehört natürlich auch, dass die Kunden über aktuelle Themen und Änderungen informiert sind und das Verständnis für die Materie da ist. 

Hakan, Projektleiter Finance

Das grosse Vertrauen und die Freiheit, die ich in der Umsetzung der Projekte habe, schätze ich sehr. So kann ich flexibel auf die Kunden eingehen und die Betreuung entsprechend sicherstellen.

... und ausserhalb der Arbeit?

Hakan: Neben der Arbeit bei Polynorm bin ich noch als Dozent tätig. Einmal an der ZHAW in Winterthur, dort halte ich eine BWL-Vorlesung für angehende Ingenieure, natürlich inklusive Rechnungswesen. Zum anderen unterrichte ich verschiedene Module im Finanz- und Rechnungswesen in HF- und NDS HF-Studiengängen an der KS Kaderschulen und der HSO Wirtschafts- und Informatikschule. So bleibe ich auch in der Theorie auf dem aktuellsten Stand und kann diesen unseren Kunden weitergeben. Umgekehrt nutze ich Kunden-Fälle als Praxisbeispiele, natürlich immer anonymisiert. Und auch die Kursteilnehmer bringen Praxisbeispiele aus ihren Unternehmen mit, die ich auf meine Kunden übertragen kann. So entsteht ein intensiver Austausch, von dem alle profitieren und der mir auch einfach grossen Spass macht.

Die Wochenenden verbringe ich mit meiner Familie, ich habe zwei Söhne. Gutes Essen, spannende und tiefgründige Gespräche über Gott und die Welt, gemeinsame Familienspiele, Kino oder Ausflüge lassen meine Batterien wieder voll aufladen.


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