HINTER DEN KULISSEN

Was macht eigentlich ein MicroStrategy Consultant?

Über 100 Kunden, betreut von 50 Mitarbeitern, aufgeteilt auf 8 Teams – soweit die Zahlen. Doch wer steckt eigentlich hinter Polynorm?

Im Newsletter stellen wir Ihnen in loser Reihenfolge einige Mitarbeiter und Bereiche der Polynorm vor. In dieser Folge
erzählt MicroStrategy Consultant Albert über seinen Arbeitsalltag.

Du kommst ursprünglich aus Andorra - was hat dich zu Polynorm gebracht?

Albert: Nach meinem Studium in Barcelona war ich dort ein Jahr bei MicroStrategy. Neben Katalanisch ist Französisch meine zweite Muttersprache, daher habe ich mich für eine Stelle mit Schwerpunkt auf der Romandie beworben und bin so als Transfer zu MicroStrategy in die Schweiz gekommen. Weil ich aber auch Deutsch lernen wollte, bin ich nach Zürich gezogen. 

Nach drei Jahren bei MicroStrategy bin ich dann zu einem Telco-Anbieter gewechselt und war dort als MicroStrategy Service Owner und BI Architect tätig. Letztendlich wollte ich aber wieder von der Kundensicht in die Beratung wechseln, und so bin ich schliesslich zu Polynorm gekommen – hier betreuen wir unsere Kunden von Anfang an, von der Anforderungsanalyse über die Quelldaten und Datenmodelle, das Datawarehouse und das Analytics-Frontend. 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag bei dir aus, und welche Aufgaben gehören in dein Fachgebiet?

Albert: Es gibt zwei Varianten – an einigen Tagen bin ich bei einem unserer Kunden, zum Beispiel bei einem Workshop oder bei der Projektarbeit am System. Meistens bin ich aber in Glattbrugg im Büro und übernehme viele verschiedene Aufgaben in der Kundenbetreuung oder kümmere mich um das Organisatorische.

Konkret gehört dazu z.B. die Beratung der Kunden zum Vorgehen oder das Projekt Management für laufende Projekte, und natürlich Arbeiten am System. Ich bin im Prinzip Allrounder, kümmere mich also um Frontend, Backend und Organisatorisches. Mein Schwerpunkt ist aber eigentlich bei der Datenmodellierung und ETL-Prozessen: Für unsere Kunden kümmere ich mich um die BI-Infrastruktur, beschäftige mich mit der Architektur der Infrastruktur und der Datenbankperformance. Dazu gehört auch die Rolle als Lead bei der Datawarehouse-Architektur. 


An was arbeitest du gerade?

Albert: Aktuell arbeite ich an einem Management Dashboard für einen unserer grossen Kunden und bin dort auch oft vor Ort. Auf dem Dashboard werden die KPIs aller Geschäftsbereiche dargestellt, so dass Manager auf einen Blick sehen ob und wo es Handlungsbedarf gibt. 

Dafür haben wir gemeinsam mit dem Kunden ein Standard-KPI-Modell definiert, genauso wie den Prozess, mit dem die KPIs aus den verschiedenen Bereichen geladen werden. Daraus bauen wir ein MicroStrategy Dashboard, das auch optisch etwas hermacht.

Was wir ausserdem kontinuierlich noch machen ist die Prüfung und Optimierung der BI-Prozesse allgemein, des logischen Modells und des Data Warehouse.

Was sind für dich die spannendsten Entwicklungen im BI-Bereich aktuell?

Albert: Der Trend hin zum Self-Service-BI. Vor nicht allzu langer Zeit war das klar getrennt – wir als Dienstleister oder die IT-Abteilung hat Reports generiert und die dann den Abteilungen zugestellt. Jetzt geht es dahin, dass wir eigentlich nur noch gut aufbereitete Quelldaten und Analysewerkzeuge zur Verfügung stellen, und die Nutzer eigene Abfragen und Analysen durchführen können. Wir stellen MicroStrategy als Werkzeug bereit, und die Kunden können zum Beispiel in Dossiers die Daten so zusammenstellen, wie sie es brauchen – wir können zwar beraten, aber letztendlich kennt der Kunde seine Fragestellungen natürlich am besten, von dem her ist das für beide Seiten ein echter Vorteil.

Und Mobile, Anwendungen wie zum Beispiel der Holle Store Inspector, damit kann man spannende Sachen machen…

Und womit verbringst du deine Zeit, wenn du nicht mit Daten hantierst?

Unterwegs zum Mont Blanc

Albert Sanchez Casals, BI-Consultant Polynorm Software AG

Albert: Mit Sport! Besonders jetzt im Sommer bin ich viel Bergsteigen und Gleitschirmfliegen, und wenn es Schnee hat gehe ich Skitouren. Die 3 höchsten Gipfel der Schweiz habe ich schon geschafft, auf dem Matterhorn war ich letztes Jahr im Juli. 

Ausserdem bin ich seit neuestem zertifizierter Vinyasa-Yoga Lehrer und gebe darin auch Gruppenunterricht – genauso wie in Athleticflow, das ist eine Kombination aus Yoga und High Intensity Interval Training. Besonders gerne unterrichte ich natürlich unsere PolyFlow-Gruppe bei Polynorm. Falls jemand Interesse hat, wir freuen uns auch über externe Teilnehmer!


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